Schenken zu Weihnachten

Drei alte Schulfreunde treffen sich in jedem Jahr nach Weihnachten, um über die Abläufe des letzten Jahres zu erzählen.
Es handelt sich hierbei um einen, der Direktor einer namhaften Bank ist, zum zweiten um einen, der weltweit die größten Immobiliengeschäfte abwickelt und zum dritten um einen Antiquar, der Jahrein, Jahraus von Büchern vergangener Zeiten umgeben ist.

Die drei unterhalten sich über ihre Geschäfte, wobei der Antiquar recht schweigsam in sein Bierglas schaut. Die beiden anderen lachen über ihre Spitzfindigkeit und Schläue und reiben sich die Hände bei den Gedanken an kommende lukrative Geschäftsabschlüsse.

Letztendlich kommen sie auf das gerade vergangene Weihnachtsfest zu sprechen. Es geht natürlich auch um die Geschenke, die man anderen, insbesondere den Ehefrauen machte.
Der Bankdirektor baute sich am Tisch auf und prahlte:
” He, ich habe meiner Frau in diesem Jahr ein komplettes Kosmetikstudio und ein Masseurstudio geschenkt, inkl. Massen an Botox-Ampullen, nebst drei Kosmetikerinnen, drei Masseuren und einem Arzt fürs Botoxspritzen…..ernähren sich alle von meinem Geld.”

Der Immobilienmakler lächelte und erhob das Glas, stand auf und sagte mit Blick gen Himmel:
” Ha, das ist doch gar nix, – ich habe meiner Frau in diesem Jahr eine Insel gekauft, nebst allen sich dort befindlichen Ureinwohnern, denen habe ich das Leben abgekauft, sie dienen fürderhin bis zum Tode meiner Frau und das will was heissen. War ein hübsche Summe Geld, die ich da investiert habe. Da könnt ihr nicht mithalten !”

Die beiden anderen nickten bedächtig und der Bankdirektor sowie der Immobilienhai blickten nun auf den stillen Antiquar.

“Und, was hast du deiner Frau zum Fest geschenkt ?”

“Ich”, sagte der Antiquar, “ich habe Marianne ein paar Pantöffelchen geschenkt.”

Die beiden Freunde schauten ihn an. “Und der Rest ?”

“Ja, den Rest hat Oma dazugelegt”, seufzte der Antiquar………………………

So sieht es aus, hoffen wir ein ein paar Pantöffelchen für das nächste Fest, bei denen Oma nichts dazulegen muss….

Gute Perspektive, nicht wahr ?!

(Quelle von einem guten Freund, Verfasser unbekannt, Geschichte von mir etwas verändert und erweitert).

Zum Neuen Jahr

…..wünsche ich meinen Kunden eine gute Gesundheit – das wichtigste Gut – , Glück und Harmonie und bedanke mich für das Vertrauen, welches in meine Leistungen gesetzt wurde.

Gehen wir es langsam an – das Neue Jahr 2010

Zu Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen
Das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen.

Wilhelm Busch

Biblia – Das ist die gantze Heilige Schrifft ….(1691)

Biblia – Das ist: Die gantze Heilige Schrifft deß Alten und Neuen Testaments.

Wie solche von Herrn Doctor Martin Luther Seel – Im Jahr Christi 1522 in unsere Deutsche Mutter-Sprach zu übersetzen angefangen /Anno 1534 zu End gebracht

und

Vor einigen Jahren bereits mit den Summarien Herrn Johann Sauberti Seel.. auch mit dem Vielfältigen und Lehrreichen Mußen /über alle Kapitel des Herrn D. Salomon Classens Seel..ausgefertigt /

Mit denen dreyen bey vielen Editionen manglenden Büchern der Apocryphorum Ecclesiasticorum zu End des Alten Testaments vermehret / und mit schönen Kupffern und Figuren / auch unterschiedlich dazu benöthigten Registern gezieret/ item mit denen am Rand beygesetzten Jahren der Welt versehen und verbessert / dann von denen vorhin eingeschlichenen Druck-Fehlern auf das fleissigste gereinigt /
Und dieses anjetzo nicht allein des seel. Hn. Lutheri und seines Geschlechts warhaffte und aus uralten Gemählden genommene Bildnisse und kurzgefasster Lebenslauff beygefüget /sondern auch das gantze Werk durch und durch in die gewöhnliche Versicul eingetheilet / und zu End desselben neben den Christlichen Haupt-Symbolis /ein kurtzer und nützlicher Bericht von der Augspurgischen Confession selbsten /wie man sie in dem rechten Original/im Jahr 1530 Kayser Carl dem Fünften überantwortet/ beygedruckt worden.
Samt einer Vorrede Herrn Johann Michael Dilherrns
Mit römischer Kayserl. Majestät auch
Königl. Polnischem und Chur-Fürstl. Sächs. allergnädigsten Privilegiis.

Die Fünf Bücher Mosis – verteutscht durch D. Martin Luther, Nürnberg

Gedruckt und verlegt mit Joh.Andr. Endters Seel., Söhnen

Im Jahre 1691

Mit 7 ganzseitigen Kupferstichtafeln, sowie über 140 Textholzschnitten die zumeist mit hübschen Bordüren umrandet sind.
34 Blatt ohne Drucktitel, sowie 1126 Seiten.

Einband Groß-Quart (36×26cm), dunkelbraunes Leder mit reichlich blindgeprägter Randverzierung und blindgeprägtem Deckelschmuck, – auf Holz aufgezogen, Buchrücken unter Verwendung des alten Materials sehr fachmännisch restauriert,  mit goldgeprägter Verzierung und goldgeprägtem Titel – abgerundet durch vier echte Bünde, -  Das Buch wird umschlossen von 2 Metallschließen auf Lederbändern. Dreiseitiger roter Schnitt. Einband kaum berieben, die Kanten sehr gering bestossen.
Einige Seiten wurden am unteren Rand fachmännisch restauriert, hinterlegt, ebenso 2 der 7 Kuperstichtafeln. Die Seiten insgesamt in schöner sauberer Erhaltung, hie und da blasse Fingerspuren oder etwas braunfleckig. Keine angerissenen oder defekten, lädierten Seiten. Fester schöner Buchblock.
Bei einigen Seiten wurde der Text am oberen Rand bei der Bindung etwas verdeckt – so dies auch auf dem Titelblatt am unteren Rand.
Der Vorsatz und die Innendeckel wurden erneuert – 2 Vorsatzseiten mit Beschriftungen von alter Hand 1800 – 1890 – Eintragungen, Geburts- oder Sterbevermerke (siehe Bildergalerie)
Zwischen den Seiten der Bibel fand ich ein kleines handschriftliches Merkblatt von sehr alter Hand, es bleibt herinnen. Sie finden einen Abdruck desselben in der Bildergalerie.

Insgesamt eine saubere und sehr gut erhaltene Bibel aus dem Jahre 1691 – über 6 kg

Die Verleger Endter sind bekannt für Ihre Bibelausgaben, vergleiche und Historie finden Sie HIER

Falls Sie Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Erwerben können Sie diese Bibel über unsere Homepage oder auch über die antiquarische Plattform Prolibri – u.a. – Selbstverständlich können Sie sich dieses Buch gerne persönlich in unserem kleinen Zimmerantiquariat anschauen, hier bitten wir um kurze Terminabsprache.

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